PM Dr. Pfeil MdL: Keine Anpassung der Einstellungsvoraus. für den juristischen Staatsdienst entsprechend der aktuellen Entwickl. des Arbeitsmarkt geplant!

In der Kleinen Anfrage 463 hatte Dr. Werner Pfeil MdL sich nach etwaigen Anpassungen der Einstellungsvoraussetzungen für den juristischen Arbeitsmarkt erkundigt.

Die Antwort auf die Kleine Anfrage hat nun ergeben, dass trotz der massiven Altersabgänge in den kommenden zehn Jahren von insgesamt 1.120 Richterinnen und Richtern aktuell keine Anpassung der Einstellungsvoraussetzungen geplant ist. Die Begründung der Landesregierung lautet, dass der Qualitätsanspruch durch die bestehenden Regelungen gesichert werden müsse.

 

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Die Justiz in NRW sei ohnehin ein attraktiver Arbeitgeber und durch gezieltes Zugehen auf geeignete Referendarinnen und Referendare sowie auch die Richterassistenz würde für ausreichend Nachwuchsgewinnung gesorgt. Weiterhin sei die Etablierung einer Arbeitgebermarke geplant.

 

„Gerade in Hinblick auf den schon bestehenden und weiter drohenden Personalmangel in der Justiz in den kommenden Jahren, dürfen wir nicht erst dann reagieren, wenn es zu spät ist“, so Dr. Pfeil MdL und betont: „Die vorausschauende Nachwuchsgewinnung ist von entscheidender Bedeutung. Daher wird beispielsweise auch eine Ausweitung des Projekts der Justizassistenz von meiner Seite ausdrücklich unterstützt.“

 

Antwort der Landesregierung
MMD18-1182 Anpassung der Anforderungen i
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